Medizintechnik und Ästhetik – Spagat gewagt

Gerätemedizin kann nicht reizvoll sein? Von wegen! Gut… zugegebenermaßen sind die ersten Assoziationen nicht unbedingt Ambiente und Ästhetik, wenn man an medizinische Technik denkt. Doch genau das wollte das Medizinische Versorgungszentrum für Radiologie und Nuklearmedizin in Neuss ändern, als es auf das Planungsteam von molitors zukam. Inzwischen ist der Spagat geglückt – die Patientinnen und Patienten im Johanna-Etienne-Krankenhaus werden in farbenfrohen, frischen und einladenden Räumlichkeiten empfangen und untersucht.

Ein unglaublich sympathisches Praxisteam war gegeben. Eine angenehme Atmosphäre noch nicht ganz. Um letzteres für einen vollkommen gelungenen Aufenthalt in der Radiologie hinzubekommen, kam das Team von molitors zum Zuge und entwickelte, mit Sonja Kehrmann als projektverantwortliche Einrichtungsberaterin, ein ansprechendes Interior Konzept. Eine spannende Aufgabe, dachte sich die Einrichtungsexpertin nach den ersten Gesprächen mit der Radiologie im Sommer 2021. „Neben der kreativen Umgestaltung der Räumlichkeiten stand hier vor allem die Funktionalität im Mittelpunkt“, sagt sie.

   

Kein einfaches Unterfangen, wenn gestalterische Komponenten Hand in Hand mit Hygiene- und Reinigungsvorschriften und dem optimierten Ablauf des Praxisalltags gehen sollen. Letzteres wurde mit Raumteilern von USM umgesetzt, die die Bereiche Empfang, Anmeldung und Wartebereich zoniert. Ganz intuitiv fiel die Wahl auf das USM Möbelbausystem, da es frei konfigurierbar ist und sich somit für alle Raumverhältnisse eignet. Die Metalltablare weisen eine hohe Beständigkeit auf und können dank der Konstruktionsweise selbst schwere Lasten tragen. Um auch in Zukunft flexibel auf räumliche Anpassungen zu reagieren, war schnell klar: Das USM Möbelbausystem ist auch hier die ideale Wahl. Durch den Mix aus offenen und geschlossenen Komponenten behalten die Zonen die notwendige Transparenz und die orangefarbenen Akzente schaffen eine fröhliche, energetische Atmosphäre, die die Wartezeiten in der Praxis kürzer scheinen lassen.

   

Um auch die gewünschten Hygiene- und Reinigungsvorschriften einzuhalten, kamen pflegeleichte und unempfindliche Materialien wie HPL und Chrom zum Einsatz. Bei den Bürodrehstühlen von Wilkhahn wurde auf Kunstleder gesetzt, im Wartebereich fanden zeitlose Thonet-Klassiker aus Polypropylen ihren Platz. So wurde ein Produkt- und Materialmix kreiert, der zum einen pflegeleicht und reinigungsfähig, zum anderen unaufdringlich und zeitlos ist.

Eine „zuhörende und sprechende Medizin“ ist das erklärte Ziel der Radiologie für ihre Patientinnen und Patienten. Nun kann das Neusser Praxisteam dies auch von ihrer Einrichtung behaupten, denn das Mobiliar spricht für sich: es ist modern, funktional ästhetisch und menschenfreundlich. Wir freuen uns über den großen Zuspruch aus Neuss und die abschließenden Worte „Spagat geglückt!“

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